SPEDITION - AÖSp

 

Ein Spediteur haftet bei allen Tätigkeiten die mit der Beförderung von Waren direkt zusammenhängen nach CMR. Für alle anderen Tätigkeiten (z.B. Verzollung, Lagerung, Verpackung, etc.) haftet der Spediteur nach den Allgemeinen Österreichischen Spediteurbedingungen (AÖSp).

Für Möbeltransporte und Übersiedlungen gibt es separate Bedingungen.

Die AÖSp sind für alle österreichischen Spediteure gleich. Abweichende Vereinbarungen sind nur theoretisch möglich.

Die AÖSp sind beim Handelsgericht eingetragener Handelsbrauch, daher müssen Auftraggeber, die Firmen, Betriebe oder Kaufleute sind über die Bedingungen der AÖSp nicht aufgeklärt werden. Privatleute als Auftraggeber müssen aufgrund des Konsumentenschutzgesetzes über die AÖSp nachweislich belehrt werden.

Der Spediteur hat ein Pfandrecht gegenüber den ihm übergebenen Gütern.
Die Haftung des Spediteurs beginnt mit Annahme des Auftrags durch den Spediteur und endet mit Erfüllung des Auftrages.

Der Spediteur haftet nur, soweit ihm ein Verschulden nachgewiesen werden kann.

In den AÖSp ist obligat eine Zusatzversicherung auf Kosten des Auftraggebers enthalten, durch welche die Haftungshöhe des Spediteurs auf jenen Wert des Gutes erhöht wird, der vom Auftraggeber deklariert wird – den sogenannten Speditionsversicherungsschein oder SVS.

 

Speditionsversicherungsschein – SVS  >>

 

 

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